HATZENBÜHL. Neu regieren, statt ewig reagieren!

HATZENBÜHL. Neu regieren, statt ewig reagieren!

Die Kommunalpolitik lahmt vielerorts an einem Zustand den ich als Reaktivmodus bezeichne. Die Amtsträger vor Ort handeln innerhalb ihres Auftrages der kommunalen Selbstverwaltung, meist nur entlang ihrer festgeschriebenen Aufgaben. Sie erarbeiten vermeintlich praktikable Lösungen nur für bereits drängende Probleme und Herausforderungen.

Ich möchte diesen Weg verlassen! Das heißt, über die entsprechend vergüteten Pflichtaufgaben eines Bürgermeisters hinaus engagiert sein. Herausforderungen langfristig denken. Bestenfalls gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam eine Agenda für Hatzenbühl erstellen. Schlichtweg – mehr machen, als man muss!

Die Herausforderungen sind für alle erkennbar: Wie wollen wir den Altdorfbereich mit seinen teils riesigen Grundstücken zukunftsfähig neu überplanen? Wie unterstützen wir junge Familien unkompliziert und umfassend? Können die vielen Hatzenbühler Seniorinnen und Senioren auch den Lebensabend in ihrem Heimatort verbringen? Wie schaffen wir zeitnah mehr Wohnraum? Was können wir als Gemeinde konkret für Natur- und Artenschutz tun? Wie können wir unsere lebendige Vereinskultur langfristig erhalten? Wie begegnen wir dem zunehmenden Mobilitätsanspruch der Bevölkerung, also wohin mit den vielen Autos und woher besseren ÖPNV? Wie können wir als Gemeinde unsere Unternehmen im Digitalisierungsprozess unterstützen? Und so weiter und so fort …..

Als Bürgermeister werde ich …

  • neue Informationswege für Bürgerinnen und Bürger erschließen, einen Gemeindenewsletter anbieten, das Amtsblatt digital versenden, eine VG-App entwickeln
  • ein Konzept für die bauliche Entwicklung des Altdorfbereiches erarbeiten, ausreichend öffentliche Parkplätze UND Treffpunkte schaffen, moderaten Mehrfamilienhausbau fördern, neue Bauflächen im Altdorf ermöglichen
  • unsere Gewerbeflächen mit attraktiv gestalten und neue Flächen erschließen
  • unsere Kinderspielplätze sanieren und wo möglich naturnah gestalten
  • ein Zukunftsgebiet “Hinter dem Oberdorf”, welches Wohn- und Dorfgebietsflächen, öffentliche Treffpunkte, moderate Mehrfamilienhäuser und vieles mehr bietet
  • prüfen, ob wir landwirtschaftlich unbrauchbare Flächen in Biotope umwandeln können
  • ein ökologisches Konzept zum Schutz des Gemeindewaldes erarbeiten, dieser ist durch verschiedene “Schädlinge” in seiner Substanz bedroht
  • ein Konzept zur Renaturierung entlang der Graben- und Bachläufe erarbeiten
  • ausreichend Betreuungsplätze am jetzigen Kita-Standort schaffen und die Gründung einer zweiten Kita nicht unterstützen
  • das Vereinsangebot der Gemeinde besser vernetzen und unterstützen, vielleicht auch ein gemeinschaftliches Vereinsheim bauen
  • Bauflächen für Projekte des Mehrgenerationenwohnens ausweisen, ebenso für seniorengerechtes Wohnen
  • öffentliche Parkflächen schaffen
  • ein Verkehrskonzept entwickeln, dass seinen Namen verdient, die Verkehrswege an den Ortseingängen verengen, sichere Straßenübergänge in der Luitpold,- Linden- und Kirchstraße schaffen, eine Ortsumgehung mit allen Mitteln verfolgen
  • und vieles mehr

Sprechen sie mich an oder schreiben sie mir!

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